Ein
Review von Danny Walch

Paris im Jahr 2013: Ein Isolationswall umzäunt die berüchtigten Ghettos der Vorstadtbezirke. Hier regieren Gangs als absolut uneingeschränkte Herrscher. Der Elitepolizist und Martial Arts-Experte Damien (Cyrill Raffaelli) wird mit einer heiklen Mission beauftragt. Taha (Bibi Naceri), Boss der einflussreichsten Gang im 13. Bezirk, hat eine Massenvernichtungswaffe geraubt. Damien geht undercover ins Ghetto. Der Sträfling Laito (David Belle) soll ihm dabei helfen, denn er hat noch eine persönliche Rechnung mit Taha zu begleichen. Die neuartige Nuklearwaffe tickt und Damien und Laito haben nur 24 Stunden, um die Bombe zu entschärfen...
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| Im Handel ab: | 15.05.2006 |
| Anbieter: |
Universum Film
/ UFA home entertainment
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| Originaltitel: | Banlieue 13 |
| Genre(s): |
Action
Komödie
Science Fiction
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| Regie: | Pierre Morel |
| Darsteller: | Cyril Raffaelli, David Belle, Tony D'Amario, Bibi Naceri, Dany Verissimo, François Chattot, Nicolas Woirion, Patrick Olivier, Samir Guesmi, Jérôme Gadner, Tarik Boucekhine, Grégory Jean, Warren Zavatta, Dominique Dorol, Ludovic Berthillot, Azad, Turan Bagci, Gilles Gambino, Chamsi Charlesia, Nicolas Wan Park, Alain Rimoux, Marc Andréoni, Roberto Gil, Patrick Médioni, Bernard Grenet, Lyes Salem, Christophe Maratier, Philippe Soutan, Michel Estrade, Jean-Marc Bellu, Jean Gab'1, Louis-Philippe Manuel, Olivier Lobe, Jeffrey Zade Rudom, Jérôme Paquatte, Arnaud Klein |
| FSK: | Keine Jugendfreigabe |
| Laufzeit: | ca. 81 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Making Of
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Extended Scene
- Outtakes
- Slideshow
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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GHETTOGANGZ liegt in einem anamorphen 2,35:1-Breitbild auf der DVD vor. Die Schärfe zeigt meist gute Werte, Ausreißer nach oben und unten sind jedoch ebenfalls zu beobachten. Als recht nervig erweisen sich Doppelkanten, welche auf Überschärfung hindeuten. Immerhin zeigen sich viele Details auf den Objekten und Hintergründen. Zwar lässt sich auf letzteren immer wieder minimales Rauschen feststellen, dieses fällt aber schon aus einer geringen Entfernung zum Bildschirm nicht mehr negativ auf.
Die Farbgebung wirkt erdig mit vielen Braun-, Gelb- oder Grautönen. Während man den Kontrast absichtlich etwas steil gewählt hat und deshalb in dunklen Szenen unbeleuchtete Gegenstände schonmal etwas untergehen, lässt das Schwarz an sich kaum Wünsche offen. Beide Faktoren projizieren ein plastisches Bild auf die Leinwand oder den Schirm. Zudem beeindruckt das Master durch seine Sauberkeit, denn Schmutz oder analoge Defekte sind nicht zu erkennen.
8 von 10 Punkten

Zwei Dolby Digital 5.1-Tracks in Deutsch sowie Französisch begleiten GHETTOGANGZ. Diese unterscheiden sich nur minimal in Sachen Klangqualität und machen allgemein einen sehr guten Eindruck. Während die fetzige Musik zu jeder Zeit dynamisch durch den Raum schallt, gesellen sich in den Actionszenen noch haufenweise direktionale Effekte, vorzugsweise in Form abgefeuerter Schusswaffen, hinzu. Zudem schaltet sich in regelmäßigen Abständen der Bass ein und sorgt mit trockenen Stößen für zusätzlichen Pepp im Heimkino.
Die Stimmen sind in beiden Tracks von einer natürlichen Dumpfheit geprägt, aber zu jedem Zeitpunkt verständlich. Gott sei Dank hat man bei der gelungenen deutschen Synchronisation auf allzu plattes "Neudeutsch" verzichtet, obwohl der Film atmosphärisch durchaus im Gangsta/Hip Hop-Bereich angesiedelt ist.
8 von 10 Punkten

Ohne Französischkenntnisse sind Liebhaber des Originaltons leider aufgeschmissen, denn deutsche Untertitel gibt es zu GHETTOGANGZ nicht. Das Hauptmenü hält immerhin eine Trailershow mit acht interessanten Titeln bereit.
Im Untermenü mit dem Bonusmaterial findet man zuerst das knapp einstündige Making Of, welches wie der Rest der Extras durch deutsche Texte verständlich gemacht wird. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Szenen, die hinter den Kulissen aufgenommen wurden, sowie diverse Interviews, welche diese erläutern und Allgemeines zur Entstehung von GHETTOGANGZ preisgeben. Als besonders sehenswert erweisen sich die Ausschnitte, in denen die spektakulären Stunts besprochen und gezeigt werden. Die anschließende Extended Scene zeigt den Casino-Kampf in einer erweiterten Fassung mit noch mehr spektakulären Stunts, während die drei Minuten an Outtakes verpatzte Szenen vom Set darstellen. Den Abschluss bilden der deutsche und französische Trailer sowie eine Slideshow.
4 von 10 Punkten

Der reißerische deutsche Titel GHETTOGANGZ - DIE HÖLLE VOR PARIS wirkt angesichts der letzten Ereignisse in den Pariser Vorstädten fast schon geschmacklos. Im Original BANLIEUE 13 genannt, haben wir es hier mit einem ONG BAK-Plagiat zu tun, das die Sozialproblematik der Pariser Banlieues als Kulisse für klasse Stunt- und Kampforgien benutzt. Sicherlich hält diese Luc Besson-Produktion nicht mit dem Thai-Vorbild mit, doch David Belle und Cyril Rafaelli leisten für europäische Verhältnisse eine ganze Menge. Während Belle eher im Bereich der Beweglichkeit und Artistik zu Hause ist, trumpft Rafaelli durch seine Kampfsportfähigkeiten auf.
Sicher, vieles wirkt gestellt und die Story um die Kämpfe sowie Stunts hastig herumgebastelt. Das futuristische Szenario kommt etwas ärmlich und nicht wirklich überzeugend daher. Doch sieht man sich den Film eher wegen der Action an und die stimmt hier voll und ganz. Auch werden die beiden Bewegungstalente wohl nie einen Schauspielpreis gewinnen, doch sie leisten gerade so viel, dass GHETTOGANGZ nicht unfreiwillig komisch wirkt. Nebenbei lenken knackige Mädels und heiße, getunte Schlitten etwas ab. Selbst den charismatischen Bibi Naceri sieht man als Bösewicht immer wieder gerne.
Die DVD von Universum zeigt GHETTOGANGZ in einer sehr guten technischen Umsetzung. Auch einige interessante Extras haben es auf die Scheibe geschafft, wogegen das Fehlen von Untertiteln für die Originaltonspur einen dicken Patzer darstellt.
7 von 10 Punkten
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 3,5/5 |
Wer "Ghettogangz" sieht, fühlt sich hierbei nicht zu unrecht an "Ong-Bak" erinnert, denn auch hier war wieder Luc Besson als ausführender Produzent beteiligt. Jedoch wirkt die Leistung, die die Akteure hier in Sachen Stunts an den Tag legen, noch bei weiten nicht so ausgeklügelt, wie bei "Ong-Bak". Dies hindert den Film allerdings nicht daran, für eine Actionunterhaltung im klassischeren Sinne zu
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