Ein
Review von Dennis Meihöfer

Im London des 19. Jahrhunderts feiert die populäre Varietésängerin Gloria große Erfolge. Wegen einer Wechselfälschung, die sie aus Liebe zu Sir Albert auf sich nimmt, wird sie zur Zwangsarbeit in Paramatta, Australien, verurteilt. Vergebens hofft sie auf Hilfe des Geliebten.
Um dem Straflager zu entkommen, stellt sie sich zur Brautschau und findet in dem Farmer Henry einen gutmütigen Mann. Doch lange hält sie dieses Leben nicht aus. Sie flieht und will zu Sir Albert, der inzwischen auch in Australien lebt und sich, zu Glorias großer Enttäuschung, mit der Tochter des Gouverneurs verlobt. Im Nachtclub "Sidney Casino", wo Gloria nun als Chansonnette auftritt, begegnen sich die beiden wieder. Albert beschwört sie, ein neues Leben mit ihm zu beginnen, aber sie kann ihm nicht verzeihen. Sir Albert begeht daraufhin Selbstmord. Einsam kehrt Gloria nach Paramatta zurück, in der Hoffnung, dass Henry sie wieder aufnehmen wird… |

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| Im Handel ab: | 07.03.2005 |
| Anbieter: |
Universum Film
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| Originaltitel: | Zarah Leander: Zu neuen Ufern |
| Genre(s): |
Drama
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| Regie: | Douglas Sirk |
| Darsteller: | Zarah Leander, Willy Birgel, Edwin Juergenssen, Carola Höhn, Viktor Staal, Erich Ziegel, Hilde von Stolz, Jakob Tiedtke, Robert Dorsay, Ernst Legal, Siegfried Schürenberg, Lina Lossen, Lissy Arna, Herbert Hübner, Mady Rahl, Lina Carstens, Paul Bildt, Boris Alekin, Ekkehard Arendt, Ernst Benzinger, Horst Birr, Hanns-Maria Böhmer, Max Diekmann, Eva Genschow, Andrea Germann, Eric Harden, Curd Jürgens, Kurt Klotz-Oberland, Gerda Kuffner, Nien Soen Ling, Hellmuth Passarge, Eugen Pauly, Gustav Püttjer, Walter Raat-Kraatz, William Richter, Liane Sandra, Theo Stolzenberg, Horst Teetzmann, Ilse Trautschold, Gertrud Vigo, Eugen von Bongardt, Ilse von Collani, Iwa Wanja, Auguste Wanner-Kirsch, Walter Werner, Fritz Wulfert |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 103 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
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| Bildformat: | 4:3 Vollbild (1.33:1) (s/w) |
| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
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| Extras/Ausstattung: |
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Menü mit Soundeffekten
- Anti-Piraterie-Trailer auf der DVD vorhanden
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Leider kann das Bild nicht überzeugen. Der Kontrast erreicht nur ein ausreichendes Niveau. Eine Differenzierung der einzelnen Graustufen ist nur erschwert möglich, wodurch das Bild blass und erhellt wirkt. Szenenweise gibt es auch leichte Helligkeitsschwankungen und Überstrahlen von hellen Flächen zu beobachten. Die Schärfe gesellt sich zu den bereits genannten Mängeln und ist nur ausreichend; lediglich in wenigen Szenen kann man zufrieden sein. Etwas grobkörnig ist auch der Hintergrund, welcher vor allem in Außenaufnahmen intensiv zu beobachten ist. Infolge der genannten Mängel gehen leider viele Details verloren. Dropouts und Verunreinigungen gibt es den ganzen Film über. Bis auf gelegentlich auftauchende, senkrechte Streifen und einem einzelnen, kurz sichtbaren Filmriss, hält es sich noch im ertragbaren Rahmen. Der Bildstand ist zu Beginn noch sichtbar unruhig, beruhig sich aber im Laufe des Films und ist nicht mehr so stark störend. Eine intensive Bildrestaurierung wird hier aber nicht stattgefunden haben. Man hat schon Schlechteres gesehen, keine Frage, und es wurde hier auch für ein Nischenprodukt sicher das Bestmögliche versucht, aber gut ist das Bild trotzdem nicht. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass der Film immerhin schon fast 70 Jahre auf den Buckel hat und ein gravierend besseres Bild nur durch eine aufwändige Restaurierung – die hier sicher nicht finanzierbar ist– machbar sein wird. In Anbetracht des Alters reicht es noch zu...
3 von 10 Punkten

Die DD 2.0-Tonspur (Mono) leidet an einem durchgängigen, hörbaren Rauschen und Knacksen. Die Stimmen und die Musik sind nur bedingt gut zu verstehen. Die gesamte Soundkulisse erklingt leider sehr dumpf und die Stimmen- / Musikwiedergabe ist nur zu oft übersteuert, was in einigen Szenen zu einem hörbaren Brummen in den Boxen führt. Dieser Fehler ist bereits auf der Tonspur und lässt sich leider nicht durch ein leiserstellen der Boxen beheben. Wie bereits erwähnt, taucht dieser Fehler nicht in allen Szenen auf, aber nervend ist es dennoch – vor allem gegen Ende in den Gesangspassagen.
2 von 10 Punkten

Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte und eine Trailershow zu vier weiteren Ufa/Universum Film-DVDs – das war es. Etwas mager! Wie mittlerweile bei Universum Film üblich, gibt es auch hier nach Einlegen der DVD wieder einen Anti-Raubkopierer-Spot zu sehen, den man aber glücklicherweise vorspulen kann.
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 2 von 10 Punkten
ZU NEUEN UFERN ist ein klassisches „deutsches“ Drama der 30er, 40er und 50er Jahre, für die sich das weltberühmte Ufa-Filmstudio aus Potsdam verantwortlich zeichnet. Der Film folgt dabei dem gewohnten Muster und bietet wenig Neues. Die Schauspieler bieten alle eine solide Standardleistung, wobei allerdings Zarah Leander’s schwedische Herkunft an ihrem Akzent hörbar ist und nicht so recht in den Film passen will. Positiv anrechnen kann man das „ungewöhnliche“ Ende, welches bei solch einem Film meist etwas anders ausfällt. Man wird über knapp 100 Minuten einigermaßen gut unterhalten, solange man nicht gänzlich resistent gegen diese Art Film ist.
Qualitativ enttäuscht die DVD leider. Das Bild kann nicht überzeugen, der Ton ist mangelhaft und an Extras wurde auch gespart. Freunde von alten Klassikern dieses Genres können durchaus einen Blick wagen und diejenigen, die diesen Film mögen, können trotz der niedrigen Note zuschlagen.
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 2/5 |
Bild und Ton haben deutlich unter den Jahren gelitten.
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