Ein
Review von Marcus Kampfert

Im frühen 19. Jahrhundert suchen Ginger und Brigitte, die Fitzgerald Schwestern, Zuflucht in Fort Bailey, dem Sitz der Northern Legion Trading Company. Doch auf der Gegend liegt ein Fluch. Niemand traut sich, das Fort zu verlassen, denn die Angst vor monströsen Bestien, die in den Wälder lauern, geht um. Der Schwur der Schwestern, „für immer zusammen zu bleiben“, erfährt hier eine harte Prüfung, denn Ginger wurde von einem der Monster gebissen. Langsam beginnt eine unheimliche Verwandlung... |

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| Im Handel ab: | 28.04.2005 |
| Anbieter: |
e-m-s
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| Originaltitel: | Ginger Snaps Back |
| Genre(s): |
Horror
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| Regie: | Grant Harvey |
| Darsteller: | Katharine Isabelle, Emily Perkins, Nathaniel Arcand, JR Bourne, Hugh Dillon, Adrien Dorval, Brendan Fletcher, David La Haye, Tom McCamus, Matthew Walker, Fabian Bird, Kirk Jarrett, David MacInnis, Stevie Mitchell, Edna Rain |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 91 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Englisch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
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| Bildformat: | 16:9 (1.78:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Diese Ausgabe ist identisch mit der Verleihversion!
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Da die Geschichte rund 200 Jahre in die Vergangenheit verlegt wurde, hat man bewusst viele grau-grünliche Farbtöne bei nicht allzu kräftiger Sättigung verwendet, sie unterstreichen jedoch perfekt die Trostlosigkeit und Düsternis der Geschichte. Lediglich Rottöne sind unterstützend kraftvoll und satt. Der Kontrast zeigt eine insgesamt etwas zu dunkle Abstimmung, so dass selbst Mittagsszenen eher nach Morgen- oder Abenddämmerung aussehen. Einstellungen in der Nacht oder in Gebäuden lassen einige Details vermissen, die im tiefen Schwarz versinken. Die Schärfe ist an den Kanten eine Nuance zu weich geraten, in der Tiefe jedoch sehr überzeugend – kleinste Feinheiten werden detailgetreu und ohne Ruckeln wiedergegeben. Bei Bewegungen sind leichte Unschärfen erkennbar, fallen aber nur dem geschulten Auge störend auf. Analoge Fehler wie Dropouts oder Kratzer sind nicht vorhanden. Die digitale Bearbeitung hinterließ ein paar Nachzieher sowie leichte Blockmuster in dunklen Bildflächen – auch dies ist aber nur selten und nicht überdeutlich sichtbar! Somit reicht es in der Summe zu knappen...
8 von 10 Punkten

Ein Großteil der Vertonung in DD 5.1 beschäftigt sich mit der atmosphärischen Untermalung: So können besonders der meist sehr räumliche Score (dessen Dynamik ebenfalls überzeugt) und kleine Hintergrundgeräusche wie Wolfs- oder Windgeheul in ihrer Ortbarkeit gefallen. Die Stimmen sind klar verständlich und je nach visueller Moment-Abbildung einem Kanal zugeordnet. Action-Effekte erreichen spürbare Dynamiksprünge und beziehen den Subwoofer, welcher sonst eher sehr leise angesteuert wird, deutlicher in den Gesamtsound mit ein. Der ganz große Knalleffekt fehlt sicherlich, dennoch überzeugt das Klangbild mit einer guten Ortbarkeit und Dynamik, der es nur an der letzten konsequenten Nutzung aller Kanäle fehlt. Dies gilt für die 5.1-Spuren in Deutsch und Englisch. Die beiden DD 2.0-Spuren (Deutsch/Englisch) sind technisch überflüssig, da jeder Receiver diese in vergleichbarer Qualität auf Knopfdruck selbst erstellen kann*!
* Spuren nicht getestet!
8 von 10 Punkten

Einen Punkt verdient sich die Vanilla Disk für das gelungene Hauptmenü, welches eine atmosphärische Animation und Musikuntermalung bietet. Gleiches gilt für Übergänge und die Szenenanwahl. Leider enthält diese Version keine Extras (deswegen ja 'Vanilla'), abgesehen von der direkt anwählbaren Trailershow mit dem deutschen Filmtrailer, einem zum zweiten Teil (GINGER SNAPS II - ENTFESSELT) und zu sechs weiteren Streifen aus dem umfangreichen e-m-s-Programm. Das wäre der zweite Punkt, wenn man den nicht für die fehlende optionale Untertitelung des Hauptfilms wieder abziehen müsste!
Für Jene, die eine Untertitelung brauchen oder mehr Informationen zum Film haben möchten, ist die ebenfalls erhältliche "Special Edition" des Titels die richtige Wahl. Neben deutschen Untertiteln sind hier nämlich auch einige informative Features wie Audiokommentar, Making Of, Videotagebuch, Deleted Scenes, Synchro-Special sowie Bildergalerie vorhanden. Zudem macht die Verpackung (Doppel-Amaray im Schuber) schlichtweg einfach mehr her!
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 7 von 10 Punkten
GINGER SNAPS III erreicht als Prequel nicht ganz die Spannungsqualitäten der beiden zuerst veröffentlichten Sequels, die irgendwie auf eine andere Art düsterer wirkten. Da das Prequel rund 200 Jahre früher spielt, ist der Film verspielter, mystischer und märchenhafter. Der Grusel einer gegenwärtigen Bedrohung – wie in den Sequels - fehlt etwas. Inhaltlich Gleiches bietet der Film mit den beiden Hauptdarstellerinnen, die bereits in den ersten beiden GINGER SNAPS Movies zu sehen waren. Die Grundidee der zwei ungleichen Schwestern (die eine introvertiert und unscheinbar, die andere in beiden Punkten das genaue Gegenteil und mit 'tierischer Ausstrahlung'), welche mit Werwölfen konfrontiert werden, ist auch schon im Prequel vorhanden. Hier erfahren wir jedoch, wie es zu Gingers unschöner Gabe kam. Beide Figuren werden charakterlich sehr ausführlich gezeichnet, was eine Identifizierung mit ihnen ermöglicht und im Nachhinein dazu führt, dass man die Sequels mit anderen Augen sieht. Man ist geneigt nun die Reihe noch mal in der richtigen Reihenfolge (III vor I und II) anzuschauen.
Wiederum gelungen sind die "von Hand gemachten" Maskeneffekte und die Werwölfe, wenngleich man die rennenden ihrer Art lieber nicht gezeigt hätte, da sie sich nach wie vor eher wie Menschenaffen, denn wie Mensch-Wolf-Wesen bewegen. Lobenswert ist, dass man auf CGI-Technik weitestgehend verzichtete, um einen größeren Realismus zu erreichen. Zum Abschluss präsentiert man uns also die Vorgeschichte von Ginger und ihrer Schwester als grundsolides Gruselkino mit guter, atmosphärischer Story sowie fürs Budget gelungenen Effekten. Gorehounds werden mit einigen blutigen Einstellungen bedient. GINGER SNAPS III ist ein durchaus würdiger 'Abgang', der immerhin in nur 29 Tagen gedreht wurde!
Es bleibt zudem festzuhalten, dass die Filme der GINGER SNAPS-Reihe zu den besten Bearbeitungen der Mär vom Lykanthropen und seiner mystischen Anziehungskraft zählen und bis dato wohl nur von wenigen Genrevertretern, wie z.B. AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON (1981) getoppt werden!
Die Vanilla-Disk überzeugt in Bild und Ton nahezu vollkommen, nur Extras sucht man hier vergeblich. Wer mehr über die Entstehung des Film erfahren möchte, muss zur ebenfalls erschienenen "Special Edition" greifen.
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 3/5 |
Eine ordentliche DVD, deren Bild wiederholt gute Ansätze zeigt. Leider sind keine Extras und Untertitel vorhanden, so dass trotz guten Tons keine vier Punkte im Gesamtergebnis möglich sind.
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