Ein
Review von Michael Holland

Die missglückten Banküberfälle und das Entsorgen von toten Kollegen haben die kleinen Gangstern Brian und Charlie endgültig satt. Deshalb erleichtern sie ihren Chef bei einem Coup mit der chinesischen Drogen-Mafia um zwei Koffer voller Geld und machen sich damit aus dem Staub.
Vom Chef zum Tode verurteilt und von Küchenbeil schwingenden Chinesen verfolgt, landen sie auf ihrer Flucht in einem Frauenkloster, wo sie – in Nonnentracht verkleidet – untertauchen.
Aber Mann hat es nicht leicht unter Schwestern – denn welcher Gangster kennt schon alle Heiligen oder weiß, eine Beichte abzunehmen? Und was ist, wenn gemeinsames Duschen angesagt ist…? |

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| Im Handel ab: | 17.11.2004 |
| Anbieter: |
Sunfilm Entertainment
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| Originaltitel: | Nuns On The Run |
| Genre(s): |
Komödie
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| Regie: | Jonathan Lynn |
| Darsteller: | Eric Idle, Robbie Coltrane, Camille Coduri, Janet Suzman, Doris Hare, Lila Kaye, Robert Patterson, Robert Morgan, Winston Dennis, Tom Hickey, Colin Campbell, Richard Simpson, Nicholas Hewetson, Gary Tang, David Forman, Nigel Fan, Ozzie Yue, Tatiana Strauss, Wabei Siyolwe, Helen FitzGerald, Stewart Harwood, Peter Geeves, Irene Marot, Louis Mellis, Craig Crosbie, Fred Haggerty, Michael Beint, Tex Fuller, Lee Simpson, Oliver Parker, Julie Graham, Dan Hildebrand, Joanne Campbell, Gedren Heller, Britt Horrow, David Becalick, Aran Bell, Francine Walker, Shirley Anne Selby, Jennifer Hall, John Phythian |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 88 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Englisch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
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| Bildformat: | 16:9 (1.85:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Bio/Filmografien (Texttafeln)
- “Die HANDMADE Story” George Harrison als Filmproduzent
- Einlegeposter mit Covermotiv
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Wir wissen nicht, welche Odyssee das Ausgangsmaterial hinter sich hat, aber sie muss recht lang und beschwerlich gewesen sein. Ob das Bild deswegen stellenweise so furchtsam zittert? Teils ist es angesichts der erlittenen Strapazen auch immer noch sehr blass - was bedeutet, dass Farben und Kontrast nicht durchgehend überzeugen können. Ähnlich indifferent zeigt sich die Schärfe, welche von "richtig gut" bis im wahrsten Wortsinne "schleierhaft" jede mögliche Ausprägung abdeckt, dabei aber niemals sonderlich tiefschürfend wirkt. Manchmal treten zudem leichte Nachzieheffekte und Doppelkonturen auf. Von Verschmutzungen, Kratzern und deutlichem Rauschen bleibt man indes verschont. Summa summarum wird zwischen vier und sieben Punkten alles geboten - weil sich nach der ersten Viertelstunde ein deutlicher Qualitätssprung zeigt, runden wir den Mittelwert auf und vergeben knappe...
6 von 10 Punkten

Hier gefällt die Umsetzung schon viel besser: Auch wenn beide Dolby Digital 2.0-Spuren teils unnatürlich zwischen "zu hell" und "zu dumpf" schwanken, bieten sie generell knackige Bässe (hier punktet vor allem der englische Track), gute Ortbarkeit und ein angenehm räumliches vorderes Klangbild. Auch der Score kommt ordentlich zur Geltung, überlagert jedoch niemals Dialoge. In der deutschen Fassung klingen diese aber leider ziemlich aufgesetzt und zudem "verzischt", da S-Laute stark nachziehen.
Noch einen Tick mehr Leben bringt naturgemäß der englische Dolby Digital 5.1-Sound ins Wohnzimmer, zumal wir es diesmal mit einem relativ gelungenen Upmix zu tun kriegen: Zwar ertönen Stimmen über die gesamte Front, aber die Rears bleiben dankenswerterweise verschont. Dafür werden sie immer einbezogen, wenn es um Musik und Umgebung geht. Zwar entstehen daraus ein paar skurrile Situationen (wenn beispielsweise im Film ein Radfahrer verunglückt und man dies vorn und hinten hört - in gleicher Lautstärke!), doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit gefällt das Ergebnis durchaus. Zu erwähnen wäre außerdem, dass sich auch der Subwoofer oftmals einbringen darf. Dafür gibt es insgesamt gute...
5 von 10 Punkten

Man kennt die Extras großteils bereits von MONA LISA: Es findet sich auch hier neben Quasi-Selbstverständlichkeiten wie Trailershow, animiertem Hauptmenü und deutschen Untertiteln für den Hauptfilm zunächst das A4-Filmplakat in der Hülle. Nur eben so stark gefaltet, dass es keinen rechten Sinn macht, dieses Teil an die Wand (oder wohin auch sonst) zu pinnen. Auf der Rückseite sind zumindest ein paar Informationen über George Harrisons Produktionsfirma "Handmade Films" enthalten. Einen vertiefenden Mix aus deutsch gesprochenen Fakten, meist englischen Trailers und mehr oder weniger subtiler Werbung bietet dann über 25 Minuten hinweg "The Handmade Story". Weiterhin können Bio- und Filmographien beider Hauptdarsteller und des Regisseurs abgerufen werden - insgesamt üppige 28 Texttafeln! Das war es dann aber leider schon in Sachen Ausstattung. Deshalb reicht es hier lediglich für...
4 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 5 von 10 Punkten
Männer in Frauenkleidern sind nun keine sooooo frische Filmidee; schließlich warf sich schon vor ungefähr 100 Jahren Oma-Traum Peter Alexander als CHARLEYS TANTE heldenhaft in den Fummel. Doch wie Regisseur und Autor Jonathan Lynn dieses Grundkonzept aufgreift, um es mit Anarchie pur neu zu beleben, macht Spaß: Da wird beispielsweise schon in den ersten fünf Minuten jemand versehentlich erschossen - blöder Unfall! - und eine hysterische Frau mit einer Familienpackung Valium ruhig gestellt.
NONNEN AUF DER FLUCHT bewegt sich permanent von Zoten über Blasphemie hin zu Slapstick und wieder zurück, was aller grundsätzlicher Sinnlosigkeit zum Trotz schlicht brüllkomisch ist! Nicht zuletzt darf man diesen Unterhaltungswert auch den Darstellern verdanken: "Monty Python"-Star Eric Idle hat offensichtlich nichts verlernt, Robbie "HARRY POTTER-Hagrid" Coltrane sichert sich als Nonne XXXXL die besten Lacher, und Camille Coduri macht aus der ziemlich klischierten Figur Faith eine Studie in Hilflosigkeit und liebenswerter Naivität. Für einen entspannten Abend ohne anstrengende Denkleistung ist diese DVD also genau das Richtige, auch wenn sie weder hinsichtlich Technik noch Ausstattung in göttliche Sphären aufsteigt. Amen.
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 2/5 |
Bild und Originalton zeigen deutliche Schwächen bei dieser DVD.
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