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Auf dem Mulholland Drive, der sich hoch oben über Los Angeles durch die Hollywood Hills schlängelt und bei Tag eine atemberaubende Aussicht bietet, gleitet eine dunkle Limousine lautlos durch die Stille der Nacht. Plötzlich stoppt der Wagen, der Chauffeur richtet eine Waffe auf die namenlose Schönheit im Fond des Fahrzeugs. Doch noch bevor er abdrücken kann, kollidiert ein entgegenkommendes Auto mit der Limousine und die Unbekannte kann entkommen. Äußerlich ist sie nahezu unverletzt, doch hat sie bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren.
Ziellos irrt sie durch die Straßen und findet schließlich in einer leerstehenden Wohnung Unterschlupf. Nur wenig später taucht eine weitere junge Frau auf: Betty Elms (Naomie Watts), die von Kanada nach L.A. gereist ist, um in der Traumfabrik Hollywoods als Filmschauspielerin zu beginnen.
Während die nichts ahnende Betty und die geheimnisvolle Fremde, die sich kurzerhand Rita nennt, das Haus teilen, gehen auch an anderen Schauplätzen der Stadt unerklärliche Dinge vor sich. Da ist ein Auftragskiller, dem die Situation unter grotesken Umständen entgleitet und ein weiterer Zeitgenosse, der von finsteren Vorahnungen geplagt wird auf dem Parkplatz eines Restaurants dem Bösen ins Auge sieht. Und schließlich ist da auch noch der Erfolgsregisseur Adam Kesher (Justin Theroux), dessen Leben sich durch die Drohungen bizarrer Finanziers gravierend ändert und der zum ersten Mal mit seiner eigenen Machtlosigkeit konfrontiert wird.
Zur gleichen Zeit versuchen Rita und die gutherzige, stets hilfsbereite Betty, die mit einer schauspielerischen Glanzleistung den Eintritt in die Welt des Films geschafft hat, das Geheimnis um die verlorene Identität Ritas zu lüften, stoßen bei ihren Nachforschungen aber auf mehr Fragen als Antworten...
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 Fazit: 07/10 Review lesen
 Fazit: 3/5 Review lesen
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| Originaltitel |
Mulholland Drive (USA/Frankreich 2001) |
| Anbieter |
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| EAN |
4010324020949 [Kauf] |
| Altersfreigabe (FSK) |
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| Laufzeit |
ca. 141 min |
| Genre(s) |
Thriller
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| Regisseur(e) |
David Lynch |
| Darsteller / Sprecher |
Naomi Watts,e Laura Elenag Harring, Justino Theroux, Anne Miller, Dann Hedaya, Markl Pellegrino, Robertt Forster, Leet Grant, Brentw Briscoe, Billyw Ray Cyrus,i Katharine Towne.s Scott Coffey,l Chad Everett,x Rita Taggart,a James Karen,h Lori Heuring,f Angelo Badalamenti,r Michael Desv Barres, Marcusx Graham, Missyk Crider, Roberth Katims, Scottp Wulff, Mayay Bond, Patrickc Fischler, Michaelq Cooke, Bonnieg Aarons, Michaelp J. Anderson,h Joseph Kearney,c Enrique Buelna,k Richard Mead,s Jeanne Bates,p Dan Birnbaum,g Sean Everett,q Daniel Rey,u David Schroeder,e Melissa George,k Tom Morris,e Matt Gallini,s Vincent Castellanos,j Diane Nelson,i Charles Croughwell,b Rena Riffel,g Tad Horino,o Tony Longo,o Geno Silva,k Monty Montgomery,w Kate Forster,d Wayne Grace,f Michele Hicks,r Lisa K.j Ferguson, Williams Ostrander, Elizabethr Lackey, Briano Beacock, Blakex Lindsley, Adrienr Curry, Tyrahl M. Lindsey,p Michael D.r Weatherred, Michaelt Fairman, Johannay Stein, Richardw Green, Contep Candoli, Corik Glazer, Rebekaho Del Rio,m Lyssie Powell,t Kimberly Clever,s Joshua Collazo,b David Frutos,r Peter Loggins,f Theresa Salazar,s Thea Samuels,b Christian Thompson,q Desi Singh |
| Veröffentlichungstermine |
11.07.2002 [ Verleih ] 02.10.2002 [ Verkauf ] |
| Verpackung |
Amaray Case
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| Medien-Typ |
1 x DVD-9
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| Ländercode |
2 |
| Bildformat(e) |
16:9 (1.85:1) anamorph
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| Tonformat(e) |
Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1 |
| Untertitel |
 Deutsch |
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| Ausstattung |
- Trailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Making Of
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Interviews
- 3 TVj Clips
- Castl & Crewr Infos
- Produktionsnotizen
- w Fotogalerie
- z DVD ROM-Part:k Weblinks +o weitere Szenenu vom Set
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Bewertung von Uschi Lohnes
Au Backe, was für ein Lynchkonzentrat. Mal schauen, ob ich's etwas in Wasser lösen kann ..
Vorweg muß ich gleich mal sagen, daß mir der Film sehr - meine Güte, gefallen sagt man bei so einem Film nicht - also mich enorm beansprucht hat. Der hypnotische Effekt hält noch an, drum muß ich mich beeilen mit schreiben, solange ich noch auf Droge bin ..
Die Story, hmmm, ich seh den vordergründigen Akt mal in der Kategorie Beziehungsdrama, Eifersucht, Mord, sowas halt....
Aber dann wird's abgründig. Lynch's facettenreiches, verwirrendes Spiel mit Dimensionen Zeitebenen, Synchronizitäten, Auflösen von Identitäten. Psychologisch, auf Betty bezogen, könnte man das ganze als schizoide Flucht in eine verzweifelt herbeigeträumte heile Welt deuten.
Dieser Wahn macht dann wohl auch den ersten und größten Teil des Films aus bis gegen Ende dann die dünne Membrane zwischen Wahn und Wirklichkeit zerreißt und im relativ kurzen, aber intensiven zweiten "Teil" des Films die Masken sozusagen fallen. Aber von Anfang an schon scheint der Horror der Realität Bettys Wahn von der schöneren, ertäglicheren Wirklichkeit zu durchdringen und zu "befruchten". Meisterhaft z.B. die Szene mit dem netten Ehepaar, die Betty bei ihrer Ankunft im Flughafen von L.A. so rührend verabschieden. Augenblicke später verpaßt mir dieses Paar im Taxi sitzend das pure Grauen! Womit? Mit einem puppenhaften Lächeln, das ein paar Sekunden zu lang dauert und einem in diesem Kontext fast obszön wirkenden Tätscheln des Knies. Kann man nicht beschreiben, muß man auf sich wirken lassen!
Und so schimmert an allen Ecken und Enden der Horror in die Normalität, die eigenlich ein Wahn ist.
Hier kausale Zusammenhänge herzustellen oder irgendwas linear deuten zu wollen, - z.b. diesen ganzen verwirrenden Wechsel von Identitäten und Namen zum Schluß - ist sicher eine große Versuchung, der man aber auf gar keinen Fall nachgeben sollte.
Und dann wieder diese typischen Lynchelemente: Kleingeratene in geschlossenen Kammern oder hinter wallenden Vorhängen, die grausamen Lenker eines Spiels, das nur sie durchschauen? Der Cowboy, der als einziger den archimedischen Punkt einnimmt, von dem aus man Wahn und Wirklichkeit unterscheidet, weil man weder dem einen noch dem andern angehört, der Terror einer Anderswelt? Der blaue Schlüssel, ... im wortwörtlichsten Sinn ein Schlüsselelement....
noch was... Ist eigentlich jemandem klar, daß Lynch ohne Badalamenti, seinen Hof- und Leibkomponisten nicht vorzustellen ist? Also so seh ich das. Ein absolut kongeniales Gespann! Wie Badalamentis Musik dieses permanente Hintergrundrauschen von unterschwelligem Horror selbst in die bonbonfarbigsten, taghellsten Alltagsszenen hineinvibriert ist sowas von meisterhaft. Schauder pur!!
Fazit: Man muß den Film gar nicht im Detail verstehen, schon gar nicht beim erstenmal anschauen. Das Ungelöste einfach ungelöst genießen. Irgendwas tief in dir gerät in "grauenhafte" Resonanz mit dem Film und "versteht". Das macht ihn so "entsetzlich"..
So, Schluß jetzt, selber kucken!!!
Bewertung der DVD:
Keine Bewertung abgegeben...
Bewertung des Films:
10 von 10 Punkten
Bewertung von Peer
Oha, das war ja was...wenn ich ehrlich bin, dann muss ich zugeben, den Film wohl nicht ganz verstanden zu haben - aber das soll ja bei DEM Streifen wohl auch keine Schande sein (grins). Über die Story ist hier ja schon genug geschrieben worden, und so versuche ich mich einfach mal an meiner Sicht der Dinge: Die ersten 115 Minuten kann man getrost vergessen, weil nur geträumt!!! In den restlichen paar Minuten erfährt man dann die tatsächliche Geschichte (mehr oder weniger zumindest). Wobei die ersten 115 Minuten natürlich nichts desto trotz faszinierend sind! Aber ich bleibe doch ein wenig ratlos zurück. Mein Tipp: Ausleihen und nur mit hartgesottenen Filmfreaks oder besser alleine schauen. Das ist defintiv nichts für den lockeren Samstagabend...
Bewertung der DVD:
08 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
07 von 10 Punkten
Bewertung von Basti
Der positiven Bewertung des Films kann ich mich nur anschließen. Für mich ist "Mulholland Drive" der beste Film des Jahres 2002 und überhaupt einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Eine Empfehlung ist jedoch insofern schwierig, als der Film dermaßen verzwickt und unkonventionell ist, daß es wohl nicht wenige Menschen geben dürfte, die ihn nicht so gut finden werden. Wer aber "Mulholland Drive" kennt und liebt, sollte nicht zögern, sich die DVD anzuschaffen.
Das Bild ist gestochen scharf mit hohem Kontrast, und die Farben kommen bestens zur Geltung. Die drei deutschen Tonspuren bieten für jede Soundanlage etwas passendes, und obendrein gibt's auch noch den englischen Originalton. Der einzige kleine technische Mängel ist eine für meinen Geschmack etwas zu grobe Kapiteleinteilung.
Ein paar Extras mehr wären vielleicht nicht schlecht gewesen, andererseits würden zu viele Erklärungen zum Film den persönlichen Interpretationsspielraum einschränken, und ich halte es gerade bei "Mulholland Drive" für extrem wichtig, daß sich jeder Zuschauer seinen eigenen Reim machen kann. Immerhin erfährt man im Making Of (ca. 23 Min.) einiges zur Entstehung und bekommt auch ein paar persönliche Gedanken von David Lynch mitgeteilt. Die Interviews mit den Stars zu Film, Rolle u.a. sind z.T. eine Wiederholung aus dem Making Of und auch ein bißchen viel Lobhudelei, aber es läßt sich ja auch nicht bestreiten, daß hier ein erstklassiger Regisseur mit erstklassigen Schauspielern einen erstklassigen Film gedreht hat. Aus irgendeinem seltsamen Grund sind zwar die Interviews untertitelbar, das Making Of jedoch nicht.
Ob weitere Specials noch mehr gebracht hätten, z.B. ein Audiokommentar (gibt's bei Lynch sowieso nie) oder ein Vergleich dazu, wie "Mulholland Drive" ausgesehen hätte, wenn daraus die ursprünglich geplante Fernsehserie geworden wäre, sei einmal dahingestellt. David Lynch liebt es nun mal geheimnisvoll, und insofern kommt die frugale Auswahl der Extras durchaus dem Charakter des Films entgegen.
Bewertung der DVD:
08 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
10 von 10 Punkten
Bewertung von Oliver (Sly)
Yo Hi.
Also naja man kennt ja die Kritiken oder die Filme von Lynch, die irgendwie doch verwirrend sind.
Ich muß sagen, daß der fe. der beste ist, den ich von ihm kenne. Der Film baut eine Spannung und Neugierde auf zu Beginn, was nach und nach zum Schluß aber abfällt.
Im Ganzen ist der Film aber zum Schluß wieder, naja wie soll man sagen, offen, verwirrend, man muss sich selber seinen Reim draus machen.
Ich mag solche Filme im Prinzip nicht so sehr.
Ich finde es auch lächerlich, daß solche Filme grundsätzlich jeder in den Himmel lobt und volle Punktzahlen bekommt (obwohl verwirrend) und andere Filme, die jeder mag und oft guckt, wie z.B. The Rock, Braveheart oder was weiß ich, dann mittelmäßig abschneiden. Man übertreibt bei Lynch Filmen in meinen Augen!!!!
Sorry, aber für mich muß ein Film nachvollziehbar und verständlich sein, genauso wie ein lässiger Popkorn Kinostreifen.
Bild und Ton sind angemessen und ok, Austattung nicht so, deswegen weniger Punkte.
Bewertung der DVD:
07 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
06 von 10 Punkten
Bewertung von Jean Salik
Dieser Mystery Thriller ist harter Tobak. Lost Highway war für die Zuschauer schon eine Herausforderung, doch dieser Film stellt alles bisher gesehene in den Schatten.
Surrealismus in Höchstform, man wird sich den Film mehrere Male anschauen müssen, um überhaupt in etwa den Sinn zu verstehen.
Die Handlung ist sehr verworren, die Zeiten Gegenwart und Vergangenheiten vermischen sich. Namen werden vertauscht. Symbole, wie ein blauer Schlüssel, Zwerg im Rollstuhl etc. haben eine spezielle Bedeutung. Lange habe ich nach einer Lösung im Internet gesucht und meine eine gefunden zu haben. Jemand der den Film nicht kennt, sollte sich die Auflösung nicht durchlesen, sondern erst einmal den Film anschauen.
Bild und Ton sind einwandfrei.
Auflösung:
Die Hälfte des Films wirkt eher zäh und langsam. Das kommt daher, dass alles nur geträumt wird, denn ganz zu Beginn, nach der Tanzszene sieht man jemand im Bett liegen und schlafen. Es geht also im Traum weiter, bis zu der Szene wo Naomi Watts, die die Hauptrolle spielt, aufwacht. Jetzt folgen Szenen, die real sind. Eine sehr kurze Phase, sagt aber aus, was alles wirklich passiert ist. Im Traum ist die Welt so, wie es Naomi Watts als "Betty" gerne hätte. Sie kommt nach Hollywood und erreicht alles. In Wirklichkeit, daher auch der Namenstausch im Film, verliert sie aber ihre Freundin an den Regisseur und lässt sie durch einen Killer umbringen. Das merkt man als die Nachbarin vorbeikommt und ihre Sachen holt, wo der Blaue Schlüssel am Tisch liegt und als Zeichen für den Mord steht. Die wirkliche Phase des Films ist sehr kurz, sie ist aber derartig genial mit dem Traum verbunden, dass hier sehr viel Platz für Spekulationen bleibt…
Bewertung der DVD:
09 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
09 von 10 Punkten
Bewertung von Achill
Einmal mehr gelingt es David Lynch, die seelischen Abgründe seiner Figuren filmisch brillant umzus-etzten. Die düsteren Bilder, die spärlich eingesetzte Grabesmusik, die verschiedenen Versatzstücke der Hand-lungsstränge; das alles zieht den Zuschauer in seinen Bann und verwirrt ihn. Mit viel Aufmerksamkeit und einem Verständis für Symbolsprache kann man das meiste dieses Filmrätsels lösen, aber dennoch bleibt manches offen. Ein faszinierendes Puzzel aus Traum und Realität.
Ton und Bild auf dieser DVD sind qualitativ gut.
Bewertung der DVD:
08 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
08 von 10 Punkten
Bewertung von Alex Braun
Über den Film wurde ja schon alles gesagt...
Ich liebe Lynch !!!
ein Tipp für diejenigen, die die DVD besitzen:
Auf der DVD befindet sich ein HTML-Dokument
"David Lynch’s 10 Keys to unlock the Mystery"
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Entschlüsseln Sie das Geheimnis von Mulholland Drive
David Lynch persönlich hat den Zuschauern seines Films „Mulholland Drive“ zehn Hinweise gegeben, um das Geheimnis zu entschlüsseln. Lesen Sie die Liste aufmerksam durch. Wenn Sie den Film bereits gesehen haben, versuchen Sie mit Hilfe dieser Hinweise den Schlüssel zur Lösung zu finden. Haben Sie den Film noch nicht gesehen, oder wollen Sie sich diesen Film noch einmal anschauen, können Ihnen diese zehn Hinweise helfen, auf die richtige Spur zu kommen.
Hier sind die 10 Hinweise, die David Lynch zusammengestellt hat:
1. Schenken Sie dem Anfang des Films besondere Aufmerksamkeit: Zwei wichtige Hinweise finden sich bereits vor dem Eröffnungstitel.
2. Beobachten Sie, wann und wo rote Lampenschirme eine Rolle spielen.
3. Achten Sie darauf, wie der Titel des Films heißt, für den sich Adam Kesher Schauspielerinnen anhört und ansieht. Wird dieser Titel an anderer Stelle wiederholt?
4. Ein Unfall ist ein schreckliches Ereignis ... Beachten Sie genau den Ort des Unfalls.
5. Wer gibt wem einen Schlüssel – und warum?
6. Achten Sie genau auf die Kleidung, den Aschenbecher, die Tasse Kaffee.
7. Wer macht sich im Club „Silencio“ bemerkbar? Was ist dort zu fühlen, zu beobachten und zu gewinnen?
8. Hilft Camilla allein ihre Begabung?
9. Beobachten Sie genau die Vorkommnisse im Umfeld des Mannes hinter „Winkies“.
10. Wo ist Tante Ruth?
Bewertung der DVD:
07 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
10 von 10 Punkten
Bewertung von Tyler Durden
Mulholland Drive ist sicherlich einer der besten Filme David Lynch´s, und einer der genialsten überhaupt. Aber warum? Alle Erklärungsversuche machen sicherlich viel Spass, sind aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch völliger Quatsch. Alles erklären zu wollen, liegt in der grundsätzlichen Natur des Menschen. Hier ist diese Natur jedoch nicht angebracht. Die Kunst und die überdurchschnittliche Qualität erreicht der Film in keiner Weise durch Verständnis des Erzählten oder den Versuch es erklären, sondern eben genau durch das Unverständnis. Er wirkt und zieht in seinen Bann, ohne das man als Zuschauer auch nur irgendetwas verstehen muss. Und genau das ist es, was David Lynch so besonders macht, denn diese Kunst beherrscht längst nicht jeder.
Da sich David Lynch, nach einer Reihe von Filmen dieser Art, mittlerweile durchaus der Tatsache bewußt sein dürfte, das seine Filme diesen Touch haben und er ein Händchen dafür hat, liegt doch eigentlich auch die Vermutung nahe, das Mulholland Drive ganz bewußt ist und der Mann einfach mal beobachten will, wie sein Publikum darauf reagiert. Daher dürften auch die zehn Hinweise auf der DVD, wenn sie denn überhaupt von ihm sind, auch nur eine weitere Irreführung sein. Dies wird von der Tatsache, das es eben auch keinem der Darsteller gelang, den Film, wenn auch nur in Bruchstücken, zu verstehen, bestärkt.
Man sollte immer klar vor Augen haben: Nicht alles muss erklärbar sein. Das das nicht jedem gefällt ist klar und vor allem gut, denn sonst wären Filme wie dieser nichts besonderes.
Lasst euch berauschen und den Film wörtlich einfach nur "WIRKEN".
Bewertung der DVD:
10 von 10 Punkten
Bewertung des Films:
10 von 10 Punkten
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